
Der unwichtige Rahmen des Buches „Der jüngere Zwilling“ ist eine Geschichte dreier Freunde, die sich bei einer Abiturientenfeier nach langer Zeit wiedertrafen. Sie kamen überein, sich mit dem Zwillingsparadoxon der speziellen Relativitätstheorie (SRT) auseinanderzusetzen.
In einer Diskussion erörtern sie sowohl die Gründe für die Berechtigung der SRT als auch die Fragen, die zur Ablehnung der SRT führen.
Das Zwillingsparadoxon ist ein prominentes Beispiel für diesen Zwist. Während die Einen es als realen Effekt ansehen, der zweifelloses zum Nachweis der SRT führt, ist es für die Anderen nur eine Verletzung des Relativitätsprinzips.
In diesem Buch wird das Zwillingsparadoxon mit dem notwendigen, mathematischen Fundament aufgelöst.
Es wird gezeigt, dass bei jeder Betrachtung einer Zeitdilatation zwangsläufig auch eine Längenkontraktion zu berücksichtigen ist, den Effekt der Zeitdilatation kompensiert.
Ohne die Richtigkeit der SRT damit infrage zu stellen, wird aber suggeriert, dass das Zwillingsparadoxon zu keinem messbaren Effekt führen kann.